So können wir Ihnen helfen

Restschuldbefreiung durch Profis

Wir helfen Ihnen in einem geregelten Verfahren alle Ihre Schulden „vom Tisch zu bekommen“, während Sie während des Verfahrens vor der Vollstreckung durch Gläubiger geschützt sind!

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Wann ist die Verbraucherinsolvenz für Sie das Richtige ?

  • wenn Sie Ihre Schulden auch über mehrere Jahre hinweg voraussichtlich nicht zahlen können
  • wenn Sie keinen Überblick mehr über Ihre Gläubiger haben
  • wenn ein Gläubiger droht, für Sie einen Insolvenzantrag zu stellen
  • wenn eine Lohnpfändung über einen hohen Betrag das pfändbare Einkommen über Jahre hinweg verschlingt
  • wenn die Überschuldung anfängt, Ihnen gesundheitliche Probleme zu bereiten
  • wenn Ihre berufliche Zukunft unsicher ist und Gehaltsschwankungen oder Zeiten der Arbeitslosigkeit bevorstehen
  • wenn keine Drittmittel für eine Einmalzahlung zur Verfügung stehen

Wie lange dauert die Privatinsolvenz ?

Im Regelfall wird die Restschuldbefreiung nach 6 Jahren (72 Monaten) erteilt. Das ist eine lange Zeit. Es gibt aber zahlreiche Möglichkeiten diese Frist zu verkürzen:

  • Restschuldbefreiung nach 3 Jahren, wenn der Schuldner innerhalb dieser Zeit 35% der Gläubigersumme und die Verfahrenskosten bezahlt
  • Restschuldbefreiung nach 5 Jahren, wenn der Schuldner innerhalb dieser Zeit die Verfahrenskosten bezahlt
  • vorzeitige Restschuldbefreiung in der Wohlverhaltensperiode, wenn die Gläubiger der vorzeitigen Restschuldbefreiung zustimmen. In der Regel passiert dies nach einem Vergleich durch den Schuldner
  • Beendigung des Insolvenzverfahrens durch einen Insolvenzplan

Welche Nachteile hat die Privatinsolvenz ?

  • Sie bekommen einen Eintrag in der SCHUFA

    Die Eröffnung des Verfahrens und die Erteilung der Restschuldbefreiung werden öffentlich bekannt gegeben. Die Schufa Holdig AG und andere Auskunfteien holen sich diese Informationen und speichern diese. Die Informationen dürfen drei Jahre verwendet werden und werden dann zum Jahresende gelöcht.

    Wenn Sie sich Gedanken über eine Privatinsolvenz machen, sind die Chancen allerdings bereits sehr hoch, dass Sie bereits einen negativen Eintrag bei der Schufa haben, sehr hoch. Sobald ein Kredit gekündigt wurde, müssen Sie mit einem negativen Eintrag bei der Schufa rechnen. Der Eintrag verschwindet erst dann, wenn die Forderung erledigt ist. Wenn Sie nicht zahlen können, bleibt der Eintrag. Wenn Sie überschuldet sind, ist die Restschuldbefreiung die einzige Möglichkeit Ihre Schufa wieder „sauber“ zu bekommen.

    Auch wenn die Insolvenz und die Restschuldbefreiung öffentlich bekannt gemacht werden, ist es nicht wahrscheinlich, dass Ihre Nachbarn oder Eltern davon erfahren.

  • Die Privatinsolvenz verursacht Kosten

    Durch den außergerichtlichen Schuldenbereinigungsplan und die Vertretung im Verfahren entstehen Anwaltskosten. Daneben entstehen auch noch Gerichtsgebühren und Kosten des Insolvenzverwalters.

    Wenn Sie keine Beratungshilfe bewilligt bekommen, starten bei uns die Kosten bei 1.200,00 EUR und steigen nach Anzahl der Gläubiger. Meist sind unsere Kosten geringer als die Zinsen, die Sie in einem Jahr zu zahlen hätten.

    Die Verwalter- und Gerichtskosten werden auf Antrag gestundet und aus der Masse entnommen, bevor die Gläubiger eine Ausschüttung erhalten. In vielen Fällen sind daher nach der Restschuldbefreiung keine Kosten mehr offen. Sollte der Schuldner über keinerlei pfändbares Einkommen oder Vermögen verfügen, werden die Kosten nach spätestens vier Jahren nach Erteilung der Restschuldbefreiung niedergeschlagen.

  • Die Privatinsolvenz dauert 6 Jahre oder nicht ?

    Im Regelfall wird die Restschuldbefreiung nach 6 Jahren (72 Monaten) erteilt. Das ist eine lange Zeit. Es gibt aber zahlreiche Möglichkeiten diese Frist zu verkürzen:

    • Restschuldbefreiung nach 3 Jahren, wenn der Schuldner innerhalb dieser Zeit 35% der Gläubigersumme und die Verfahrenskosten bezahlt
    • Restschuldbefreiung nach 5 Jahren, wenn der Schuldner innerhalb dieser Zeit die Verfahrenskosten bezahlt
    • vorzeitige Restschuldbefreiung in der Wohlverhaltensperiode, wenn die Gläubiger der vorzeitigen Restschuldbefreiung zustimmen. In der Regel passiert dies nach einem Vergleich durch den Schuldner
    • Beendigung des Insolvenzverfahrens durch einen Insolvenzplan
  • Sie müssen Verpflichtungen (Obliegenheiten) einhalten

    Wenn Sie Ihre Obliegenheiten im Verfahren nicht einhalten, kann Ihnen auf Antrag eines Gläubigers die Restschuldbefreiung versagt werden. Die Obliegenheiten sollen sicherstellen, dass dem Gericht und dem Insolvezverwalter die benötigten Informationen vorliegen und keine Gläubiger begünstigt werden. In der Regel sind die Verpflichtungen einfach einzuhalten und stellen (zumindest für unsere Mandanten) kein Problem dar.

  • Nicht alle Forderungen können durch die Restschuldbefreiung erledigt werden

    Der Gesetzgeber hat einige Forderungen priviligiert, trotz Erteilung der Restschuldbefreiung können diese Forderungen weiter geltend gemacht werden:

    • Geldstrafen und Geldbußen
    • Forderungen aus „unerlaubter Handlung“ (Schadensersatzansprüche in bestimmten Fällen)
    • Forderungen aus hinterzogenen Steuern
    • Forderungen aus pflichtwidriger Unterhaltspflichtverletzung
    • gestundete Kosten des Insolvenzverfahrens

Gerne beraten wir Sie zu allen Fragen zum Thema Privatinsolvenz

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